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Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht, Rücksendungen und
ergänzende Hinweise zu Futtermitteln
1. Widerrufsrecht für Verbraucher
Als Verbraucher haben Sie bei
Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht, soweit kein
gesetzlicher Ausschlussgrund besteht, nach § 312g Abs. 1 BGB in Verbindung mit
§ 355 BGB.
Sie haben das Recht, binnen vierzehn
Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn
Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht
Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen
Sie uns
Biohof Elmengrund
Michael Keller
Elmengrundweg 9
78194 Immendingen-Mauenheim
Deutschland
E-Mail: info@biohof-elmengrund.de
Telefon: 07733 / 9819500
Telefax: 07733 / 5475
mittels einer eindeutigen Erklärung,
zum Beispiel per Brief oder E-Mail, über Ihren Entschluss informieren, diesen
Vertrag zu widerrufen.
Sie können dafür das unten
wiedergegebene Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht
vorgeschrieben ist. Das Muster-Widerrufsformular steht Ihnen außerdem in
unserem Shopify-Shop im Fußbereich unter „Informationen“ – „Widerrufsformular“
elektronisch zur Verfügung. Machen Sie von dieser elektronischen Möglichkeit
Gebrauch, werden wir Ihnen den Eingang Ihres Widerrufs unverzüglich, zum
Beispiel per E-Mail, bestätigen.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht
es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor
Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Gesetzliche Grundlagen: §§ 312g Abs. 1,
355 BGB; Art. 246a § 1 Abs. 2 EGBGB; Anlage 1 zu Art. 246a § 1 Abs. 2 Satz 2
EGBGB.
2. Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen,
haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben,
einschließlich der Lieferkosten, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn
Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses
Vertrags bei uns eingegangen ist.
Dies gilt nicht für zusätzliche Kosten,
die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns
angebotene günstige Standardlieferung gewählt haben. Solche Mehrkosten werden
nicht erstattet.
Wenn Sie nur einzelne Waren aus einer
Bestellung widerrufen und andere Waren behalten, erstatten wir Ihnen den
Kaufpreis der widerrufenen Waren. Lieferkosten erstatten wir in diesem Fall
nur, wenn und soweit sich die ursprünglichen Lieferkosten durch den Widerruf
tatsächlich verringern. Keine Erstattung von Lieferkosten erfolgt, wenn für die
behaltenen Waren dieselben Lieferkosten angefallen wären oder wenn die
Bestellung auch nach dem Teilwiderruf weiterhin die Voraussetzungen für die
berechneten Lieferkosten erfüllt.
Für die Rückzahlung verwenden wir
dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Zahlung eingesetzt
haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. In
keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Wir können die Rückzahlung verweigern,
bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis
erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der
frühere Zeitpunkt ist.
Sie haben die Waren unverzüglich und in
jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den
Widerruf dieses Vertrags informieren, an uns zurückzusenden oder zu übergeben.
Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die
Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.
(Gesetzliche Grundlagen: § 357 Abs. 1,
Abs. 2, Abs. 3 und Abs. 4 BGB)
3. Rücksendekosten
Sie tragen die unmittelbaren Kosten der
Rücksendung der Waren.
Paketversandfähige Waren senden Sie auf
eigene Kosten mit einem Versanddienstleister Ihrer Wahl an uns zurück.
Für Waren, die aufgrund ihrer
Beschaffenheit, ihres Gewichts, ihrer Menge oder ihrer Palettierung nicht
normal als Paket zurückgesandt werden können, tragen Sie ebenfalls die
unmittelbaren Kosten der Rücksendung.
Die Rücksendekosten für solche nicht
paketversandfähigen Rücksendungen werden je Rücksendung auf höchstens folgende
Beträge geschätzt:
Dies gilt nicht, soweit das
Widerrufsrecht gesetzlich ausgeschlossen ist, insbesondere bei schnell
verderblichen Waren wie Heu und vergleichbaren lagerungssensiblen
Natur-Futtermitteln.
(Gesetzliche Grundlagen: § 357 Abs. 5
BGB in Verbindung mit Art. 246a § 1 Abs. 2 Nr. 2 EGBGB)
4. Wertersatz bei Wertverlust
Sie dürfen die Ware so prüfen, wie es
in einem Ladengeschäft möglich und üblich wäre. Wenn Sie die Ware darüber
hinaus benutzen, öffnen, beschädigen, verunreinigen oder unsachgemäß lagern und
die Ware dadurch an Wert verliert, können wir den Ersatz dieses Wertverlusts
verlangen.
Dies gilt insbesondere, wenn
Futtermittel nach der Lieferung geöffnet, angebrochen, verunreinigt, feucht,
beschädigt oder nicht sachgerecht gelagert wurden.
(Gesetzliche Grundlagen: § 357a Abs. 1
BGB)
5. Ausschluss des Widerrufsrechts bei
Heu und vergleichbaren schnell verderblichen Natur-Futtermitteln
Das Widerrufsrecht besteht nicht bei
Verträgen zur Lieferung von Waren, die schnell verderben können oder deren
Verfallsdatum schnell überschritten würde.
Dies betrifft insbesondere Heu, lose
Natur-Futtermittel und vergleichbare lagerungssensible Naturprodukte, deren
Qualität, Futtertauglichkeit und Verkehrsfähigkeit wesentlich von einer
sachgerechten, trockenen, sauberen, luftigen und geschützten Lagerung abhängen.
Heu und vergleichbare
Natur-Futtermittel können durch Feuchtigkeit, unsachgemäße Lagerung,
Nacherwärmung, Schimmelbildung, Staubbelastung, Schädlingsbefall oder
Fremdgerüche kurzfristig in ihrer Qualität und Futtertauglichkeit
beeinträchtigt werden. Nach Übergabe an den Kunden können wir die
Lagerbedingungen regelmäßig nicht mehr sicher überprüfen.
Ihre gesetzlichen Rechte bei
mangelhafter Ware bleiben hiervon unberührt. Wenn gelieferte Ware bereits bei
Übergabe mangelhaft war, gelten die gesetzlichen Mängelrechte.
Gesetzliche Grundlage: § 312g Abs. 2
Nr. 2 BGB.
6. Hinweis zur Futterakzeptanz und zum
Verwendungsrisiko
Dass ein Tier ein ordnungsgemäß
geliefertes Futtermittel nicht annimmt, nicht frisst oder geschmacklich nicht
bevorzugt, stellt für sich genommen keinen Mangel der Ware dar. Die
individuelle Akzeptanz eines Futtermittels durch ein bestimmtes Tier gehört grundsätzlich
zum Verwendungsrisiko des Kunden.
Ihre gesetzlichen Rechte bei
tatsächlich mangelhafter Ware bleiben unberührt.